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SAP S/4HANA: Die Suche nach dem besten Weg

Transformation Migration Data Conversion Suite (DCS)
SAP S/4HANA: Die Suche nach dem besten Weg

Die Migration auf SAP S/4HANA zählt derzeit zu den größten Transformationsprojekten in der IT-Landschaft vieler Unternehmen. Mit dem absehbaren Ende des Wartungszeitraums für SAP ERP im Jahr 2027 ist die Entscheidung über den richtigen Migrationsansatz omnipräsent. Hilfe gibt es von einer Spezialistengruppe, die SAP 2018 ins Leben gerufen hat.

 

Nicht jedes Unternehmen kann oder will seine bestehende Systemlandschaft komplett neu aufbauen („Greenfield“) oder einfach nur technisch konvertieren („Brownfield“). Für diese komplexeren Fälle hat sich in den letzten Jahren ein dritter Weg etabliert: die Selective Data Transition (SDT). Für sie haben sich laut der Transformationsstudie 2025 fast 50 % der Unternehmen entschieden.

 

SAP gründet SDTE als Qualitätsoffensive

Und um diesen Ansatz methodisch, qualitativ und organisatorisch zu standardisieren, hat SAP eine global organisierte Expertengruppe – die Selective Data Transition Engagement Community (SDTEC) – ins Leben gerufen. Die SDTEC wurde 2018 von SAP gemeinsam mit erfahrenen Transformationspartnern gegründet. Ziel war es, einen qualitätsgesicherten Rahmen für selektive Migrationen zu schaffen – also für Projekte, bei denen Unternehmen gezielt entscheiden, welche Daten, Prozesse und Organisationseinheiten in die neue SAP S/4HANA-Welt übernommen werden. SAP reagierte damit auf den wachsenden Bedarf vieler Großunternehmen, deren ERP-Landschaften über Jahre gewachsen, diversifiziert oder durch Fusionen zersplittert sind. Während Greenfield-Ansätze häufig zu aufwendig und Brownfield-Projekte zu unflexibel sind, verspricht die Selective Data Transition eine balancierte, kontrollierte Transformation. Die Vorteile liegen auf der Hand: Altdaten und Systemstrukturen können selektiv bereinigt, konsolidiert oder gezielt übernommen werden. Das Ergebnis: Systemlandschaften werden nicht nur migriert, sondern modernisiert, Prozesse verschlankt, Daten bereinigt und Innovationen schneller nutzbar gemacht. Darüber hinaus werden Betriebskosten des Produktivsystems minimiert, was beim Betrieb in Cloudumgebungen ein nicht zu unterschätzender Faktor ist.

 

Kompetenzbündnis für komplexe Migrationen

Zur SDTEC gehören neben SAP selbst nur wenige, sorgfältig ausgewählte Partnerunternehmen, die über nachweislich umfangreiche Erfahrung in Daten- und Systemtransformationen verfügen. Zu den zentralen Mitgliedern zählen die cbs Corporate Business Solutions (Heidelberg), Natuvion GmbH (Walldorf) und die SNP Schneider-Neureither & Partner SE (Heidelberg). Diese drei Partner arbeiten eng mit SAP zusammen. Gemeinsam entwickeln sie Methoden, Tools und Governance-Strukturen, um Migrationen reproduzierbar, transparent und auditierbar zu machen. Dabei fungiert SAP als Schirmherr. Die SDTE-Methoden werden über die Partner umgesetzt.


Was sind die Ziele und Arbeitsweisen der SDTEC?

Die SDTEC versteht sich als Arbeitsgruppe, die Wissen, Erfahrungen und Standards zur selektiven Migration kontinuierlich weiterentwickelt. Im Mittelpunkt stehen die Standardisierung von Methoden (Entwicklung gemeinsamer Vorgehensmodelle für SDT-Projekte), die Qualitätssicherung (Definition von Prüfkriterien und Guidelines zur Risikominimierung), der Wissensaustausch (regelmäßige Abstimmungen zwischen SAP und Partnern über Projektfeedback und Best Practices) und die Governance (Sicherstellung, dass SDT-Projekte den Support- und Architekturvorgaben von SAP entsprechen). In Summe bietet die SDTEC also nicht nur technische Sicherheit, sondern auch organisatorische und strategische Stabilität – und damit eine verlässliche Grundlage für den erfolgreichen Umstieg auf SAP S/4HANA.

 

Welchen Nutzen haben Kunden der SDTEC?

Unternehmen, die im Rahmen ihrer SAP S/4HANA-Transformation auf Mitglieder der Selective Data Transition Engagement Community (SDTEC) setzen, profitieren gleich in mehrfacher Hinsicht.

Ein zentraler Vorteil liegt in der methodischen Sicherheit: Durch die enge Zusammenarbeit zwischen SAP und den SDTE-Partnern ist ein einheitlicher, standardisierter Migrationsansatz entstanden. Diese gemeinsame Methodik minimiert Risiken und sorgt dafür, dass Projekte transparent, nachvollziehbar und im Einklang mit den technischen und architektonischen SAP-Vorgaben umgesetzt werden.

Alle Migrationsschritte sind dokumentiert und auditierbar, was insbesondere für regulierte Branchen oder international aufgestellte Konzerne von großer Bedeutung ist. Unternehmen können sich auf erprobte Verfahren, fundiertes Fachwissen und eine enge Zusammenarbeit mit SAP verlassen – ein entscheidender Faktor für komplexe, mehrstufige Migrationen.

Ein weiterer Mehrwert liegt in der Verbesserung der Datenqualität. Im Zuge der selektiven Migration können Unternehmen ihre Altdaten bereinigen, konsolidieren oder teilweise neu strukturieren. Das führt nicht nur zu einer höheren Datenintegrität im neuen System, sondern legt auch die Grundlage für effizientere, datengetriebene Geschäftsprozesse in der SAP S/4HANA-Welt. Ein entscheidender Faktor zur besseren Nutzung von KI.

Natuvion bietet all diese Möglichkeiten auch im Rahmen von Transformationen verschiedenster Hersteller zu SAP oder von SAP zu anderen Anbietern an.

 

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