WIR MACHEN IOT SCHON HEUTE

IoT oder auch Internet of Things? Ist das nicht das Schlagwort, das zusammen in einem Satz erwähnt wird mit Digitalisierung und Big Data? So ungefähr kommt es einem vor, wenn man sich als Start-up mit innovativen Themen in der Energiebranche auseinandersetzt.

DIGIMONDO kennt die Thematik nur zu gut. Das Regiocom Start-up aus Hamburg geht aber noch einen Schritt weiter und redet nicht nur über IoT, sondern realisiert bereits erfolgreiche Projekte:

„Am Anfang wollten wir nur eine Kommunikationstechnologie finden, um die SLP[1] Zähler für Haushaltskunden digital ablesbar zu machen“ so Marcus Walena, Gründer der DIGIMONDO Gmb, „doch dann analysierten wir die Funktechnologie LoRa („Long Range“), mit welcher auch Tausende von anderen Geräte miteinander kommunizieren können. Dieses Potential wollten wir ausnutzen.“ Und schon wurde DIGIMONDO im April 2016 gegründet mit der Mission, das Leben in Städten und Kommunen zu optimieren, ja „smarter“ zu machen.

 

Heute ist DIGIMONDO nicht nur ein Anbieter für LoRa Funknetze mit dem Fokus auf Stromzähler, sondern kompletter Anbieter für IoT-Lösungen. DIGIMONDO berät die Kunden im Prozess der Digitalisierung, entwickelt mit ihnen Geschäftsmodelle und generiert Möglichkeiten für Zusatzerlöse. DIGIMONDO begleitet Stadtwerke, Kommunen, Wohnungsbaugesellschaften und Unternehmen über die gesamte IoT-Wertschöpfungskette hinweg, vom Sensor bis zur Visualisierung:

 

Über das Internet der Dinge (engl. Internet Of Things, kurz: IoT) wird viel diskutiert. Bis 2020 sollen, laut einer Studie von McKinsey[1] weltweit mehr als 20 Milliarden Geräte online sein und untereinander Informationen austauschen. Dies können Maschinen sein, die funken schon bevor sie defekt sind oder Mülltonnen, die melden, wenn sie geleert werden sollen.

 

1) Im ersten Schritt ist es wichtig, die Situation des Kunden zu verstehen und herauszufinden, welcher Anwendungsfall ein Problem löst, um dann den richtigen Sensor zu finden. Wenn es noch keine vorhandene Sensorik gibt, dann wird die Hardware über DIGIMONDOs Partner entwickelt

Beispiel: Feuchtigkeit- und Temperatursensoren funken ihren Zustand und warnen vor Schimmelbildung in Gebäuden.

 

 

2) Je nach Anwendungsfall bieten sich verschiedene Kommunikationstechnologien an. Sensoren können über Wifi, Bluetooth, Sigfox, LoRa, Mobilfunk... Informationen austauschen. DIGIMONDO unterstützt den Kunden dabei, die passende Technologie zu finden und fokussiert dabei auf sogenannte Low Power Wide Area Network Technologien (kurz: LPWAN). Sie zeichnen sich durch die lange Batterielebensdauer der Sensoren, ihre großen Reichweiten (bis zu über 30km) und geringen Datenübertragungsmengen aus. Die Kosten der Kommunikations-Chips sind wesentlich geringer als SIM Karten Gebühren. Bei einigen Technologien – wie beispielsweise LoRa – unterstützt DIGIMONDO zusätzlich bei der Installation und dem Betrieb der Infrastruktur. Mithilfe von DIGIMONDO betreiben bereits mehrere Kunden LoRa Funknetze in Deutschland und in der Schweiz.    

Beispiel: Türen funken über das 868MhZ Lizenzband mit LoRaWAN wenn sie geöffnet oder geschlossen werden und alarmieren rechtzeitig bei Vandalismus.

3) DIGIMONDOs selbstentwickelte Software gewährleistet die sichere Übertragung und das Management der Daten. Diese werden auf einer Plattform namens niota gesammelt, integriert und analysiert, unabhängig davon, mit welcher Kommunikationstechnologie sie übermittelt werden. Stichwort BigData: Verschiedene Datenquellen liefern in ihrer Kombination einen Mehrwert und lösen Handlungen aus.

Beispiel: Die Frequentierung von Parkplätzen (über Parklatzsensoren) wird verglichen mit der Anzahl der gezogenen Parktickets. Bei einer großen Diskrepanz werden Parkraummanager in die entsprechenden Gebiete gesendet

4) Die Visualisierung relevanter Informationen für Kunden in Form von Apps, Dashboards, Push-Nachrichten ist der letzte Teil der Prozesskette von DIGIMONDO. Zum einen können Visualisierungen kundenspezifisch entwickelt werden, zum anderen werden Schnittstellen zur Einbindung der Daten in die bestehenden Systeme der Kunden geschaffen.

5) An dieser Stelle beginnt die Partnerschaft zwischen DIGIMONDO und Natuvion. Natuvions Expertise bei der Integration von Daten in SAP Systeme ergänzt DIGIMONDOs bestehende Schnittstellen und initiiert Handlungen beim Kunden. Gemeinschaftlich bieten DIGIMONDO und Natuvion IoT End2End Lösungen vom Sensor bis zur automatisierten Handlung, eingebettet in die bestehende (SAP) Systemlandschaft.

Beispiel: Die über 1.000 Haushaltskunden der Avacon können bequem die Viertelstundenwerte ihrer digitalen Stromzähler in dem Kundenportal abrufen, das sie schon immer benutzt haben. Mit Natuvion werden zukünftig die Daten in IS-U oder PM Systeme gespielt, um Rechnungen zu drucken oder Monteure zu steuern.

DIGIMONDO hat bereits einige erfolgreiche Projekte realisiert.

In Essen hat DIGIMONDO zusammen mit der Deutschen Bahn den Bahnhof digitalisiert. Türen, Ticketautomaten, Uhren, Temperaturanzeigen etc. funken aktuell ihren Zustand und melden Veränderungen.

In Bielefeld hingegen werden Fernwärmeschächte überwacht, sodass eine manuelle Überwachung nicht mehr notwendig ist.

Im Calenberger Land plant die Avacon zusammen mit DIGIMONDO bis zu 10.000 Zähler für Haushaltskunden zu digitalisieren und über 1.000 von ihnen können jetzt schon mit fast 100%iger Zuverlässigkeit ihre Daten im Viertelstundentakt abrufen.

 

 

Visualisierung der Sensorik im Essener Bahnhof und einiger Stromzähler im Calenberger Land

 

 

Fragen, Anregungen, Feedback? Wir freuen uns darauf.