Energie | Essen | ca. 75000 Mitarbeitende | ca. 39 Mrd. EURO
E.ON ist ein internationales privates Energieunternehmen mit Sitz in Essen, das sich auf die Geschäftsfelder Energienetze und Kundenlösungen konzentriert. Als eines der größten Energieunternehmen Europas übernimmt E.ON eine führende Rolle bei der Gestaltung einer grünen, digitalen und dezentralen Energiewelt. Dafür entwickeln und verkaufen rund 75.000 Mitarbeiter Produkte und Lösungen für Privat-, Gewerbe- und Industriekunden. Mehr als 50 Millionen Kunden beziehen Strom, Gas, digitale Produkte oder Lösungen für Elektromobilität, Energieeffizienz und Klimaschutz von E.ON.
Weitere Informationen finden Sie unter www.eon.com
Über die Stadtwerke München
Umsatz: 9.672 Mrd. Euro
Industrie: Energie
Produkte | Services: Strom, Gas, Wasser, Bäder, Elektromobilität,
Photovoltaik, Telekommunikation
Natuvion Leistung: Conversion auf HCM für SAP S/4 HANA
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Heterogene Systemlandschaft mit rund 1.700 Anwendungen und 400 Rechtseinheiten.
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Integration zusätzlicher Systeme durch Innogy.
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Schwierige Identifikation und Klassifizierung personenbezogener Daten.
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Gleichzeitige Umsetzung mehrerer Datenschutzanforderungen (Löschen, Sperren, Auskunft etc.).
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Einsatz von SAP ILM und Information Retrieval Framework (IRF).
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Nutzung der Data Conversion Suite zur Datenanalyse und -transformation.
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Umsetzung von Depersonalisierung, Pseudonymisierung und Consent-Management.
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Internationaler Rollout eines einheitlichen DSGVO-Programms in 17 Ländern.
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Deutlich reduzierte Datenschutz- und Geschäftsrisiken.
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Verbesserte Prozesse bei der Bearbeitung von Kundenanfragen.
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Etablierung einer standardisierten Sperr- und Löschmatrix.
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Skalierbare Grundlage für weitere Rollouts und Systemintegrationen.
Das Ziel
Mit der Einführung der DSGVO stand E.ON vor der Aufgabe, den Umgang mit personenbezogenen Daten in seinen SAP-Systemen grundlegend neu zu gestalten. Durch die geplante Integration von Innogy wurde diese Herausforderung zusätzlich verstärkt, da eine weitere umfangreiche IT-Systemlandschaft berücksichtigt werden musste. Ziel des Projekts war es, eine durchgängige Datenschutz-Compliance über alle Systeme hinweg sicherzustellen. Dabei sollten sowohl bestehende Daten DSGVO-konform geschützt als auch veraltete Daten regelgerecht gelöscht werden. Im Fokus stand die Implementierung eines nachhaltigen Information Lifecycle Managements (ILM), das den gesamten Lebenszyklus personenbezogener Daten abbildet und kontrolliert.
Industrie:
Energie
Key-Leistung:
DCS & DSGVO Best Practices
Projektansatz:
Information Lifecycle Management
Projektdauer:
-
Quellsystem:
Bestehende SAP-Systemlandschaft
Zielsystem:
DSGVO-konforme Systemlandschaft mit implementiertem ILM
Das Projekt im Detail
DSGVO und die Kunst der Datenidentifikation
Die größte Herausforderung bestand in der Identifikation und Klassifizierung personenbezogener Daten innerhalb einer äußerst komplexen und gewachsenen Systemlandschaft. Mit rund 400 Rechtseinheiten und etwa 1.700 Anwendungen sowie zusätzlichen Systemen aus der Innogy-Integration war die Datenstruktur hochgradig heterogen.
Darüber hinaus mussten unterschiedliche Anforderungen gleichzeitig berücksichtigt werden: die Anonymisierung nicht-produktiver Systeme, die Löschung veralteter Daten, die Einhaltung von Auskunftspflichten gegenüber Kunden sowie die Implementierung von Sperr- und Löschprozessen. Die Vielzahl an Systemen, Datenquellen und gesetzlichen Anforderungen machte eine strukturierte und technologisch unterstützte Vorgehensweise unerlässlich.
Ganzheitliche ILM-Implementierung mit Data Conversion Suite
Zur Bewältigung dieser komplexen Anforderungen setzte Natuvion auf eine Kombination aus SAP-Standardlösungen und eigener Technologie. Neben SAP Information Lifecycle Management (ILM) und dem Information Retrieval Framework (IRF) kam die Data Conversion Suite als zentrale Plattform zur Identifikation, Transformation und Bereinigung personenbezogener Daten zum Einsatz.
Natuvion übernahm die vollständige Verantwortung für die Implementierung und Anpassung der notwendigen Lösungen. Dazu gehörten unter anderem die Depersonalisierung und Pseudonymisierung von Daten, die Umsetzung eines umfassenden Zustimmungsmanagements sowie die Entwicklung von Sperr- und Löschlogiken.
Das Projekt wurde zunächst in Deutschland gestartet und anschließend international ausgerollt. Durch eine strukturierte Vorgehensweise konnte ein ganzheitliches DSGVO-Programm etabliert werden, das über Ländergrenzen hinweg einheitliche Standards für den Umgang mit personenbezogenen Daten sicherstellt.
Nachhaltige Datenschutz-Compliance und reduzierte Risiken
Mit der erfolgreichen Implementierung der ILM-Lösung konnte E.ON die Datenschutz-Compliance in seiner gesamten Systemlandschaft deutlich verbessern. Personenbezogene Daten werden nun regelkonform verwaltet, gesperrt und gelöscht. Gleichzeitig wurde das Risiko von Datenschutzverstößen sowie daraus resultierenden finanziellen und reputativen Schäden erheblich reduziert.
Darüber hinaus profitieren die Fachbereiche von effizienteren Prozessen, insbesondere bei der Bearbeitung von Auskunftsanfragen. Die im Projekt entwickelte Sperr- und Löschmatrix dient zudem als standardisierte Grundlage für weitere Systeme und zukünftige Projekte.
Das Projekt wurde erfolgreich in insgesamt 17 Ländern ausgerollt und bildet die Basis für weitere Rollouts, die künftig auch zusätzliche Regionen und Systeme – insbesondere im Zuge der Integration von Innogy – umfassen werden.
Mit dem Know-how und der Spezialsoftware von Natuvion waren wir in der Lage, extrem große ERP- und CRM-Systeme zu transformieren – mit minimalen Auswirkungen auf das Geschäft bei sehr hoher Qualität.
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