Energiewirtschaft | Courbevoie, Frankreich | ca. 96.400 Mitarbeitende (2022) | ca. 93.9 Mrd. EURO (2022)
ENGIE ist ein weltweit führender Konzern für kohlenstoffarme Energie und Dienstleistungen. Mit ihren rund 96.000 Mitarbeitern, Kunden, Partnern und Stakeholdern setzt sie sich jeden Tag dafür ein, den Übergang zu einer kohlenstoffneutralen Welt durch energieeffizientere und umweltfreundlichere Lösungen zu beschleunigen. Geleitet von ihrer Unternehmensmission bringt sie wirtschaftliche Leistung mit positiven Auswirkungen auf die Menschen und den Planeten in Einklang. ENGIE konzentriert sich dabei auf ihre Kerngeschäftsfelder Gas, erneuerbare Energien und Dienstleistungen, um ihren Kunden wettbewerbsfähige Lösungen anbieten zu können.
Weitere Informationen finden Sie unter www.engie.com
Über die Stadtwerke München
Umsatz: 9.672 Mrd. Euro
Industrie: Energie
Produkte | Services: Strom, Gas, Wasser, Bäder, Elektromobilität,
Photovoltaik, Telekommunikation
Natuvion Leistung: Conversion auf HCM für SAP S/4 HANA
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Migration eines über 20 Jahre gewachsenen SAP IS-U Systems mit rund 40 TB Datenvolumen.
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Identifikation und Transformation von mehr als 10 Millionen Kundendaten.
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Betriebsunterbrechung von maximal 40 Stunden.
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Berücksichtigung komplexer Sonderfälle und kundenspezifischer Entwicklungen.
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Einsatz der Natuvion Data Conversion Suite (DCS) zur Beschleunigung der Analyse und Migration.
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Selektive Datenmigration nach standardisiertem ETL-Verfahren.
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Iterative Testmigrationen zur Optimierung von Qualität und Performance.
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Erweiterung der Infrastruktur durch zusätzliche Server- und Speicherressourcen.
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Erfolgreiche Migration innerhalb des Zeit- und Budgetrahmens.
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Kurze Betriebsunterbrechung von weniger als 40 Stunden.
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100 % Migrationsquote erreicht.
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Zukunftssichere SAP S/4HANA Utilities Plattform für weitere Transformationen geschaffen.
Das Ziel
Nach mehr als 20 Jahren auf SAP IS-U stand ENGIE vor der strategischen Entscheidung, die bestehende Systemlandschaft zu modernisieren und zentrale Teile des Kundenportfolios auf SAP S/4HANA Utilities zu überführen. Im Fokus stand dabei das gesamte B2B-Geschäft, das innerhalb von nur zehn Monaten inklusive einer fünfjährigen Datenhistorie migriert werden sollte. Gleichzeitig durfte die Betriebsunterbrechung maximal 40 Stunden betragen.
Vor dem Hintergrund des SAP-Wartungsendes für bestehende Systeme ab 2027 verfolgte ENGIE das Ziel, die eigene Plattformstrategie neu auszurichten und die technologische Grundlage für zukünftige Geschäftsanforderungen zu schaffen. Gemeinsam mit Tata Consultancy Services (TCS) und Natuvion entschied sich ENGIE daher für den Ansatz der selektiven Datenmigration auf SAP S/4HANA Utilities.
Industrie:
Energiewirtschaft
Key-Leistung:
SAP S/4HANA Utilities Migration
Projektansatz:
Datenmigration mit Natuvion Data Conversion Suite
Projektdauer:
10 Monate
Quellsystem:
SAP IS-U System
Zielsystem:
SAP S/4HANA Utilities
Das Projekt im Detail
Komplexe Datenmigration unter höchsten Zeit- und Performanceanforderungen
Die größte Herausforderung des Projekts lag in der Komplexität und Größe des bestehenden SAP IS-U Systems. Das historisch gewachsene System umfasste rund 40 TB Datenvolumen sowie mehr als 10 Millionen aktive Kundendatensätze. Innerhalb dieses Bestands mussten sämtliche relevanten B2B-Daten identifiziert, klassifiziert und für die Migration vorbereitet werden. Zusätzlich galt es, individuelle Sonderkonstellationen und bestehende Z-Entwicklungen in die neue Systemlandschaft zu überführen. Besonders kritisch war dabei die Kombination aus enormer Datenmenge und sehr enger Downtime-Vorgabe. Bereits in frühen Projektphasen zeigte sich, dass Standardverfahren allein nicht ausreichen würden, um die Migration innerhalb des vorgesehenen Zeitfensters erfolgreich abzuschließen. Umfangreiche Testmigrationen, Performance-Optimierungen und infrastrukturelle Anpassungen waren notwendig, um die geforderte Stabilität und Geschwindigkeit sicherzustellen.
Die internationale Zusammenarbeit zwischen Projektteams aus Deutschland, Frankreich und Indien erhöhte zusätzlich die organisatorische Komplexität des Transformationsprojekts.
Standardisiertes ETL-Verfahren beschleunigt Migration
Um die ambitionierten Projektziele zu erreichen, setzten ENGIE, TCS und Natuvion auf eine selektive Datenmigration nach dem bewährten ETL-Prinzip (Extract, Transform, Load). Bereits in der Analysephase kam DCS Analyze zum Einsatz, um relevante Daten effizient zu identifizieren und die Projektvorbereitung deutlich zu beschleunigen.
In gemeinsamen Workshops definierten die Projektpartner sämtliche fachlichen und technischen Migrationsregeln. Anschließend übernahm das Natuvion Migrationsteam mithilfe der Natuvion DCS die technische Umsetzung der Datenextraktion, Transformation und Migration in die neue SAP S/4HANA Utilities Umgebung.
Durch iterative Testmigrationen konnten Performance und Datenqualität kontinuierlich optimiert werden. Parallel dazu wurden die Systemlandschaften gezielt erweitert und zusätzliche Server- sowie Speicherressourcen bereitgestellt, um die geforderte Migrationsgeschwindigkeit zu erreichen. Unterstützt wurde das gesamte Vorgehen durch ein professionelles Project Management Office (PMO) von Natuvion sowie die enge Zusammenarbeit mit den Fachbereichen und der SAP-Basis von ENGIE.
Zeit-, Budget- und Qualitätsvorgaben erfolgreich eingehalten
Die Migration des B2B-Geschäfts von ENGIE konnte erfolgreich innerhalb des geplanten Zeit- und Budgetrahmens abgeschlossen werden. Trotz der enormen Datenmengen und zusätzlicher Testzyklen blieb die Betriebsunterbrechung unter der vorgegebenen Grenze von 40 Stunden. Damit wurde der gesamte relevante Kundenbestand erfolgreich auf SAP S/4HANA Utilities überführt.
Mit der neuen Plattform verfügt ENGIE nun über eine moderne technologische Basis, um zukünftige Anforderungen effizient umzusetzen und weitere Vorteile der SAP S/4HANA Technologie zu nutzen. Besonders hervorzuheben ist die erreichte Migrationsquote von 100 Prozent.
Auf Basis des erfolgreichen Projektverlaufs plant ENGIE bereits den nächsten Transformationsschritt: die Migration von rund 400.000 weiteren SME- und B2C-Kunden auf SAP S/4HANA Utilities – erneut gemeinsam mit TCS und Natuvion.
Eine Tabelle mit mehr als 7 Milliarden Einträgen innerhalb weniger Stunden von A nach B zu migrieren, kann einem den Angstschweiß auf die Stirn treiben. Doch die Aufgabe wurde von allen Beteiligten mit Bravour gemeistert. Trotz zeitlicher, sprachlicher und kultureller Barrieren, mit denen sich die Projektmitglieder aus Frankreich, Deutschland und Indien immer wieder konfrontiert sahen, war es das gemeinsam erklärte Ziel, das Projekt zu größter Kundenzufriedenheit abzuschließen. Das hat man mit einer Migrationsquote von 100 % absolut erreicht.
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